Das Branchengetrommel um das IPTV-Projekt “the Venice Project der Skype-Gründer Zennstrom und Janus Friis hat seit gestern ein Ende. Das Programm, welches TV- und Onlineangebote gleichermaßen verfügbar machen soll, ist von der “Private” in die reguläre Betaphase gegangen und soll unter dem Titel “Joost” den Markt erobern. Vorab-Screenshots gab es trotz eines nondisclosure agreements schon im Dezember im US-Blog GigaOM. Joost hat angeblich schon Vereinbarungen mit Warner und Endemol über die Bereitstellung von Inhalten getroffen. Nachteil des Projektes ist allerdings, daß Joost vorerst nur auf Windows-Rechnern laufen wird und keine browserbasierte Lösung ist. Nutzer müssen Joost als standalone-Programm installieren und starten. Da sehe ich die erste Hürde für eine erfolgreiche Etablierung. Techcrunch konstatiert, das Projekt wäre wohl in der Masse der IPTV-Startups untergegangen würden nicht die Skype-Gründer dahinter stecken. Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht.



