Den französischen Innenminister und UMP-Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy zur Pariser 2.0-Konferenz “leweb3″ einzuladen, hat viele der Teilnehmer verärgert. Nicht nur, weil es offenbar eine typische Wahlkampfrede war. Sarkozy vor einem Auditorium aus 36 Nationen auf französisch parlieren zu lassen ohne Fragen zu gestatten geschweige denn den Zuhörern eine Begrüßung zu widmen, hat sich als ziemliches Eigentor erwiesen. Das Feedback in den meisten Blogs ist verheerend. Beispiele gefällig? Mario Sixtus (FAZ, Handelsblatt, Zeit), Knallgrau-Mitinhaber Dieter Rappold, David Weinberger, Marc Pohlmann (SinnerSchrader) und viele andere fühlen sich instrumentalisiert. Ergebnis: Der Verlust jeder Glaubwürdigkeit einer im Prinzip hochkarätigen Veranstaltung. In der Liste der meistgesuchten Begriffe bei der Suchmaschine technorati ist “leweb3″ übrigens gleich zweimal vertreten.




Ich denke auch, dass Herr Nicolas Sarkozy mit seinen ganzen Vorstellungen bisher nicht unbedingt viel für sein internationales Ansehen getan hat.
Warten wir ab, was weiter passieren wird.
Gruß
Kommentar by walter — 29. Juli 2007 @ 17:21