
Chatroom-Überwachung, Löschung von Blogs und das Blockieren von Websites für bestimmte Nationen bzw. Filterung von Suchergebnissen gehören zur dunklen Seite der wachsenden Bedeutung des Internets für die Gesellschaft. Vor dem Hintergrund wachsender Repressionen und Zensurbestrebungen in Ländern wie China, Vietnam, Tunesien, Iran, Saudi-Arabien und Syrien hat die britische Sektion von amnesty international die Kampagne “Be irrepressible” gestartet. Ziel ist es neben den Regierungen auch Unternehmen wie Yahoo, Microsoft und Google für die Problematik zu sensibilisieren: Laut amnesty ermöglichte Yahoo der chinesischen Regierung die Inhaftierung von Nutzern wie dem Journalisten Shi Tao durch die Übergabe geheimer Userdaten.
Die Direktorin von amnesty UK, Kate Allen schreibt hierzu im Guardian/Observer:
We are asking people to show their support for internet freedom by backing a simple pledge calling on governments to stop the unwarranted restriction of online freedom of expression and on companies to stop helping them do it.
Mehr Infos unter irrepressible.info



